Philippinen

Schon bald ein Jahr ist es her, seit wir vier Wochen auf den Philippinen verbracht haben. Eine abenteuerliche und abwechslungsreiche Reise, auf welcher wir viele herzliche Menschen getroffen und tolle Bekanntschaften gemacht haben. Das absolute Highlight war unsere letzte Woche auf dem Tao Boat. Fünf Tage ohne Handy, Strom, Warmwasser, Spiegel oder Schuhe…einfach die Natur und wir.

Tao Philippines (Tao heisst “Mensch” auf philippinisch) wurde 2006 von zwei Freunden, einem Briten und einem Filipino gegründet. Sie begannen mit einem kleinen Fischerboot die Inseln des Bacuit Archipels, die auf der 150 km langen Route im nördlichen Palawan zwischen El Nido und Coron liegen, zu erkunden. Über die Jahre entwickelte sich daraus ein Eco-Tourismus-Projekt, das zum einen für ökologischen und nachhaltigen Tourismus steht und zum anderen die Locals vor Ort, welche in sehr ursprünglichen Gemeinschaften leben, unterstützt.

Die Inseln werden mit sogenannten „Bankas“ (philippinische Boote) erkundet und mittlerweile wurden bereits rund 15 „Basecamps“ (Unterkunfts-Lager auf den Inselchen) aufgebaut. Hier bekommt man die seltene Gelegenheit, Menschen und ganze Gemeinden kennenzulernen, ohne dass der Massentourismus dieses Erlebnis bereits verfälscht hätte. Wir übernachteten in abgeschiedenen Fischerdörfern in mit Palmblätter bedeckten Hütten direkt am Strand. Die ganze Tour kommt ohne jeglichen Luxus aus und man fühlt sich der Natur so nahe wie nur möglich. Die Reisegruppen werden jeweils von mehreren Besatzungsmitgliedern begleitet, welche uns täglich mit neuen Köstlichkeiten beglückt und ihrem handwerklichen Können beindruckt haben. Schnell eine Kokosnuss von der Palme holen oder einen Hut aus Palmblättern flechten? Kein Problem! Wir als „Sesselpupser“ kamen uns oft extrem untalentiert und in unseren Fähigkeiten eingeschränkt vor. Im Gegensatz zu diesen Jungs würden wir wohl kaum eine Woche alleine auf diesen Inseln überleben.

Ebenfalls ein wichtiger Teil der Crew war "Harry the Sea Dog", welcher dafür verantwortlich war, weniger freundliche Island Dogs von den Camps und den Besuchern fernzuhalten. Er hatte seinen Job zu 100% erfüllt und nahm’s auch gerne mal mit mehreren Vierbeinern gleichzeitig auf. Ausserdem hatte der stolze Terrier auf einigen Inseln auch Geliebte, welche ihn jeweils schon sehnlichst erwarteten!

Naja, und was macht man sonst so den ganzen Tag inmitten von traumhaften Inseln? Wir verbrachten die Tage mit schnorcheln, schwimmen, lesen, chillen und natürlich auch damit, neue Menschen und Geschichten kennen zu lernen. Hier fühlte ich wieder einmal die Freiheit, die im Alltag nur zu oft untergeht. Auf einer Insel gab es sogar ein Basketballfeld (Überbleibsel der US-amerikanischen Kolonialzeit), welches uns Reisende sowie die Locals gleichermassen zu einem kleinen Match animierte.

Ich lernte auch einen „Inselältesten“ kennen, der für die Instandhaltung des Basecamps verantwortlich war und schon nach kurzer Zeit wurden Geschenke ausgetauscht (Muscheln gegen Schweizer Sackmesser, bei welchem ihn die Mini-Pinzette am meisten begeisterte :-)).

Ausserdem hatte ich ein kleines Shooting mit einem neugierigen und Kamera begeisterten Jungen und bin ein bisschen stolz, dass eines dieser Bilder vom 7. Bis 10. Dezember in der Foxx Gallery in Zürich (Swiss Photo Club Award) gezeigt wird:

Nun wünsche ich viel Freude mit den Bildern…by the way, die können auch gekauft werden. Gerne könnt ihr mich kontaktieren: carol.mueri@me.com

Join my mailing list &

never miss an update

Name

Email